Als Mitglied des Verteidigungsausschusses und Kriminalwissenschaftler verbinde ich strategische Einordnung mit praktischer Erfahrung. Ziel ist eine Bundeswehr, die ausgerüstet, einsatzbereit und in Bündnissen verlässlich ist.
Der Verteidigungsausschuss begleitet die Modernisierung der Bundeswehr, kontrolliert Beschaffungsvorhaben, bewertet Einsatz- und Bündnisfähigkeit und setzt Schwerpunkte für Sicherheitspolitik.
Entscheidungen müssen messbar wirken: klare Prioritäten, realistische Zeitpläne, belastbare Umsetzungskontrolle. Sicherheitspolitik braucht Erklärung – und am Ende Ergebnisse.
Sicherheits- und Verteidigungspolitik profitieren von Evidenz: Lagebilder, Wirkungsanalysen und Resilienzkonzepte müssen in der Praxis ankommen.
Risiken und Extremismusdynamiken früh erkennen, Maßnahmen anhand von Daten bewerten und Sicherheitsstrukturen auf Wirkung statt Symbolik ausrichten.
Prävention ist strategisch: Schutz kritischer Systeme, Krisenkommunikation und robuste Prozesse – damit Staat und Gesellschaft auch unter Druck handlungsfähig bleiben.
Sicherheit ist vernetzt: NATO/EU-Strukturen, Partnerfähigkeit, gemeinsame Standards und abgestimmte Lagebewertung sind zentral.
Praktische Erfahrung schärft den Blick für die Realität der Truppe: Ausstattung, Verfahren, Führung, aber auch Belastungen und Verantwortung im Einsatz.
Wer Entscheidungen zur Bundeswehr trifft, muss die Lage vor Ort kennen. Ausstattung, Personal und Verfahren müssen zusammenpassen – sonst entsteht eine Lücke zwischen Anspruch und Realität.
Positionen sind nur dann hilfreich, wenn sie handlungsleitend sind. Ich setze auf messbare Ziele und nachvollziehbare Umsetzung.
Glaubwürdige Abschreckung braucht Fähigkeiten, Verfügbarkeit und verlässliche Beiträge im Bündnis – planbar, interoperabel und dauerhaft finanzierbar.
Personal, Ausbildung und Führung müssen durch Ausstattung und Prozesse gestützt werden. Bürokratie abbauen, Verantwortung klar zuordnen, Versorgung sichern.
Energie, Verkehr, Kommunikation und Gesundheit brauchen robuste Schutzkonzepte, Redundanzen und effektive Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft und Betreibern.
Schutz vor hybriden Bedrohungen erfordert klare Zuständigkeiten, moderne Fähigkeiten, regelmäßige Übungen und konsequente Sicherheitsstandards.